Ja, ich gehe auch heute los. Und ich bin wahnsinnig gespannt, ob mich jemand reinlässt, heute, im LetzteGeschenkeNochSchnellEinpackenStress. Oder dem EnteNochSchnellRupfenStress. Oder dem GästebettNochSchnellBeziehenStress. Oder dem IchMachMirHeutGarKeinenStressStress.
Vielleicht und wahrscheinlich verbringe ich also heute wieder viel Zeit auf der Straße. Macht mir aber nichts aus. Schließlich hab ich eine warme, kuschlige Wohnung, in die ich mich verkriechen kann, wenn ich die Schnauze voll haben sollte. Oder, falls das vorher eintritt: wenn mir die Zehen anfangen sollten, einzufrieren.
Andere haben das nicht: eine Wohnung. Aber die haben Zehen, die einfrieren können. Und nicht nur Zehen.
Und deswegen, liebe Hausbesuchsympathisanten: lasst uns heute ein Stück Weihnachten abgeben. An gute Einrichtungen und Erfindungen. Wie beispielsweise die Kältehilfe der Berliner Stadtmission.
Mit einer Spende an die Kältehilfe der Berliner Stadtmission unterstützt ihr die Notübernachtungen und den Berliner Kältebus der Stadtmission und helft mit, Obdachlose vorm Erfrieren zu bewahren.
Ja, ich weiß, alle wollen Geld. Ständig soll man spenden. Aber das ist doch auch das Schöne an Weihnachten. Und Spenden geht so schnell, wie man 5 Euro eben schnellmaleben ausgibt:
Per SMS den Text “kalt” an 81190 schicken und damit die Kältehilfe mit 5 € unterstützen. Zack. Das war’s. (Eine SMS kostet 5€ zzgl. Versandkosten. 4,83 € gehen direkt in die Arbeit der Kältehilfe.)
(Das Geld, ich sag es vorsichtshalber noch dazu, geht direkt an die Kältehilfe. Ich selbst habe davon überhaupt nichts. Ich brauch davon auch nichts. Denn, wie gesagt: ich hab ja ne Wohnung. Und: Mann, ist die kuschlig.)
Also hopp, Handy zur Hand, nit lang schwätzet, SMS schicket!
Großzügige Menschen, also NOCH großzügigere Menschen, die gern MEHR Geld spenden, aber nicht den ganzen Abend mit SMS Schreiben verbringen wollen, überweisen an
Berliner Stadtmission, Spendenkonto 5444, BLZ 100 205 00
Bank für Sozialwirtschaft, Verwendungszweck: “Kältehilfe” – oder spenden online.
So.
Vielen, vielen herzlichen Dank, ihr lieben, warmherzigen, großzügigen Menschen! (ergriffen DasSindMeineLeserSeufz.) Toll seid ihr, ich bin stolz auf euch. Und jetzt: Frohe Weihnachten! Genießt es!
