Die Wette in Zahlen.
(Willkürlich und unvollständig, wird aus Verschleierungsgründen nur unregelmäßig aktualisiert.)
Bisher drückte ich 1183 mal auf Klingeln. 44 Klingeln waren defekt bzw. die Wohnung stand leer.
An der Gegensprechanlage gesprochen habe ich mit 103, an der Wohnungstür (von Angesicht zu Angesicht sozusagen) mit 169 Personen. Von diesen insgesamt 272 menschlichen Kontakten waren 21 beim Öffnen nur spärlich bekleidet und 75 so freundlich, mich reinzulassen. 81 baten mich, an einem anderen Tag nochmal vorbeizukommen, 5 entschuldigten sich damit, dass ihre Frau nicht zu Hause wäre (?), 12 waren (geschätzt) über 70 Jahre alt, 3 wurden ausfällig, 1 davon sehr.
Von den 75, die mich reinließen, waren 30 Wessis, 33 Ossis, 12 Ausländer. 4 Schwaben (UND Badenser, sonst wären’s gar so wenig).
Ich klingle mich stets von unten nach oben durch. 7 wohnten im EG, (was die These, dass mich Erdgeschoßlebende NIE reinlassen, widerlegt, aber trotzdem sind sie verhältnismäßig unterrepräsentiert), 14 im 1. OG, 19 im 2. OG, 14 im 3. OG, 12 im 4. OG, 7 im Dachgeschoß. (Plus 1 Betreutes Wohnen im Gartenhaus, plus 1 Hochhaus).
Und ich klingle mich stets von vorne nach hinten durch. Die Vorderhäusler haben mittlerweile stark aufgeholt, trotzdem lassen mich mit 35, die im Vorderhaus, und 39, die im Hinterhaus wohnen, (plus 1 Hochhaus), immer noch Hinterhäusler häufiger hinein.
“Original Berliner” im Sinne von “in Berlin geboren” sind bisher 18, der “Rest” (nämlich 37) ist schnöde zugezogen. 22 dieser schnöd Zugezogenen leben schon länger als 12 Jahre im Prenzlauer Berg. 8 insgesamt (also Ursprungsberliner wie Zugezogene) leben erst seit 2 Jahren oder noch weniger im Prenzlauer Berg.
Häuser, in denen die Wahrscheinlichkeit, hinein gelassen zu werden, gegen NULL läuft: 3. Häuser, in denen die Wahrscheinlichkeit, hinein gelassen zu werden, gegen UNENDLICH läuft: 4.
Wahrscheinlichkeit, mit einem riesigen Fleck Babybrei SpinatMitFrühkartoffel im Dekolleté irgendwo hineingelassen zu werden: 0.
Von meinen Kaffeemenschen verlangten 26 nach einem Pseudonym, ernährten sich 16 nach einer besonderen Diät, schenkten oder liehen mir 9 ein Buch/Magazin, litten 12 an einem Verlegenheitstick (wie Kratzen, HaareHinterStreichen, SichImmerWiederMitDerRechtenHandAnsLinkeOhrFassen).
24 äußerten sich missbilligend bis abfällig über die Mütter im Prenzlauer Berg, davon waren 17 selbst Mütter. In 34 Haushalten wird ein Instrument gespielt.
50 habe ich nach meinem Besuch schon wieder getroffen. Geträumt habe ich bisher von 4 Begegnungen.
Insgesamt 63 Kuchen wurden bisher gegessen, davon waren 50 selbst gebacken, 19 angebrannt, 13 gekauft. Häufigster Kuchen: Marmor (18). Seit Beginn der Wette habe ich an Gewicht (in Kilo) zugenommen: + 2.
Wettverzug: Irgendwas über 20 (will noch nicht nachrechnen).
Stand: 21. Oktober 2011

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Hmmm … jetzt hab ich echt überlegt, ob ich schimpfen soll (Man, nich soo viel über das ach-so-tolle-Berlin ausposaunen – das glauben immer mehr – wollen herziehen UND die Mieten steigen!!)
Aber ok., scheinst n nettes Mädchen zu sein
– All so: FALLS Du mal ne 1987 Sächsin kennenlernen willst (allerdings am SBhf. Prenzlauer und KEINE Bäckerin!) – dann meld Dich doch : suedwind ät gmx punkt de ! KATI